Soziale Buchführung

  • Zweck:
    • Dokumentation der Zielerreichung sozialer, ökologischer und ökonomischer Ziele.
    • Transparenz und Rechenschaftslegung gegenüber Stakeholdern (Mitarbeiter, Kunden, Gemeinschaft).
  • Inhalte:
    • Leistungsberichte (Wie gut wurden die gesetzten Ziele erreicht?).
    • Wirkungsanalyse (Wie wirkt sich die Arbeit auf das Gemeinwesen aus?).
    • Stakeholder-Perspektiven (Sichtweisen der Betroffenen zu Zielen und Werten).
    • Ökologische Bilanz (Ressourcenverbrauch, Umweltauswirkungen).
    • Chancengleichheit (Wird Inklusion und Fairness gefördert?).
    • Qualitätsstandards (Werden gesetzliche und selbstgesetzte Standards eingehalten?).
  • Prinzipien:
    • Vergleichend: Externe Benchmarks und Normen einbeziehen.
    • Belegbar: Überprüfung durch externe Auditoren (z. B. Sozial-Audit-Panels).
    • Veröffentlicht: Berichte werden transparent an Stakeholder kommuniziert.

Sozial-Audit

  • Definition: Ein unabhängiges Prüfverfahren, das die soziale Buchführung validiert.
  • Ziel:
    • Glaubwürdigkeit der Berichte sicherstellen.
    • Verbesserungspotenziale identifizieren („Prove – Improve – Account!“).
  • Kriterien für die Bewertung:
    • Multiperspektivisch: Berücksichtigt alle betroffenen Gruppen.
    • Umfassend: Alle relevanten Aspekte der Organisation werden abgedeckt.
    • Regelmäßig: Jährliche oder periodische Berichterstattung.