Design Thinking ist ein nutzerzentrierter, iterativer Problemlösungsansatz, der Kreativität, Empathie und strukturiertes Vorgehen kombiniert. Der Prozess besteht typischerweise aus folgenden Schritten:

  • Empathie: Verstehen der Bedürfnisse und Perspektiven der Nutzer.
  • Problemdefinition: Präzise Formulierung der Herausforderung.
  • Ideation: Entwicklung von kreativen Lösungsansätzen (z. B. durch Brainstorming).
  • Prototyping: Erstellung von tangiblen Modellen oder Prototypen zur Überprüfung der Ideen.
  • Testen: Überprüfung der Prototypen mit Nutzern und Iteration basierend auf Feedback.

Kernidee: “Lösungen entstehen durch das Verstehen der Nutzerbedürfnisse und schrittweises Ausprobieren.”

Ursprung

  • Stanford University (1970er–1980er Jahre):
    • Robert McKim (Stanford) prägte den Begriff und entwickelte erste Methoden für kreatives Problemlösen.
    • David Kelley (Gründer von IDEO) und Terry Winograd (Stanford) adaptierten den Ansatz für die Produktentwicklung und gründeten die d.school (Hasso Plattner Institute of Design).
  • IDEO (1990er Jahre):
    • Das Design- und Innovationsunternehmen IDEO (gegründet von David Kelley) machte Design Thinking populär, indem es den Ansatz in der Wirtschaft (z. B. für Produkt- und Service-Innovationen) anwandte.

Quellen

Brown, T. (2009). Change by design: How design thinking transforms organizations and inspires innovation. HarperBusiness.

Kelley, T., & Littman, J. (2001). The art of innovation: Lessons in creativity from IDEO, America’s leading design firm. Currency.