Transformale und Transaktionale Führung

Dieses Modell unterscheidet zwei grundlegende Arten der Einflussnahme:

Transformale Führung

Hierbei motiviert die Führungskraft ihre Mitarbeiter, über ihre unmittelbaren Eigeninteressen hinauszuwachsen. Die vier zentralen Komponenten sind idealisierter Einfluss (Charisma)inspirierende Motivierungintellektuelle Stimulierung und individuelle Wertschätzung.

Transaktionale Führung 

Diese basiert auf einem Austauschprozess zwischen Führungskraft und Geführtem. Konzepte hierfür sind die leistungsorientierte Belohnung (Contingent Reward) sowie das Management-by-Exception, bei dem die Führungskraft nur bei Abweichungen von Standards eingreift.

  • Laissez-faire: Dies wird als Abwesenheit von Führung beschrieben und gilt als die am wenigsten effektive Form.
  • Augmentationseffekt: Ein wichtiges Konzept besagt, dass transformationale Führung die Effektivität transaktionaler Führung nicht ersetzt, sondern diese substanziell ergänzt.

transaktionale Führung ist Basis, ohne hilft auch transformale nicht

Quelle

Bernard M. Bass (1999). Two Decades of Research and Development in Transformational Leadership, European Journal of Work and Organizational Psychology, 8:1, 9-32, DOI: 10.1080/135943299398410