Psychologische und verhaltensorientierte Techniken
- De-Habitualisierung: Techniken zum Durchbrechen von Gewohnheiten, oft durch die Deaktivierung kontextueller Reize.
- Kontextänderung: Induzierte Veränderungen der Umgebung, um gewohnte Verhaltensmuster zu unterbrechen.
- Normzentrierte Interventionen: Wie die persönliche Verpflichtung (Commitment), die langfristige Wirkungen erzielen kann.
- Stärkung der Selbstwirksamkeit: Vermittlung konkreter Informationen darüber, wie gehandelt werden soll.
- Wertebasierte Interventionen: Diese wirken indirekt über die Aktivierung persönlicher Normen.
- Soziale Modelle und Erwartungen: Nutzung von Informationen über das Verhalten anderer zur Motivationssteigerung.
Spezifische Techniken zur Verhaltensänderung (BCTs)
- Zielsetzung (Verhalten) gekoppelt mit Verpflichtung (Commitment).
- Anweisungen zur Durchführung des Verhaltens.
- Hervorhebung von Konsequenzen (Salience of consequences).
- Demonstration des Verhaltens.
- Nutzung einer glaubwürdigen Quelle (Credible source).
- Hinzufügen von Objekten zur Umgebung (z. B. Erinnerungshilfen wie Skriptkarten).
- Very Brief Advice (VBA): Ein Kurzberatungsansatz (unter zwei Minuten), der oft dem “Ask, Advise, Act”-Schema folgt.
Weitere Modelle und Theorien
Change Management Interventions (CMI)
Behaviour Change Wheel (BCW)
Quelle
Michie, S., Richardson, M., Johnston, M., Abraham, C., Francis, J., Hardeman, W., Eccles, M. P., Cane, J., & Wood, C. E. (2013). The behavior change technique taxonomy (v1) of 93 hierarchically clustered techniques: Building an international consensus for the reporting of behavior change interventions. Annals of Behavioral Medicine, 46(1), 81–95. https://doi.org/10.1007/s12160-013-9486-6