Die Erkenntnisse aus der Stakeholderanalyse werden genutzt, um die Projektstory zu entwickeln. Ein wichtiges Konzept ist dabei das Framing: Die Projektkommunikation wird so gestaltet, dass sie an die tiefen Grundhaltungen und Werte der Stakeholder anschlussfähig ist.
Zur Vorbereitung dieser Story wird oft die Zielkreuzmethode verwendet, die folgende Fragen beantwortet:
- Sinn/Nutzen („Warum?“): Welchen Nutzen bringt das Projekt für die Stakeholder?
- Ergebnis („Was?“): Was soll am Ende konkret geliefert werden?
- Zielgruppe („Für wen?“): Wer soll von den Ergebnissen profitieren?
- Erfolgskriterien: Woran wird gemessen, dass der Nutzen erreicht wurde?
Quelle Zielkreuzmethode
Bischof, L. (2019, Oktober). Sinn und Ziele der angestrebten Veränderungen. Centrum für Hochschulentwicklung (CHE).
Diese Story sollte konsistent über verschiedene Medien (vom 30-sekündigen Elevator Pitch bis zum ausführlichen Vortrag) vermittelt werden, um Glaubwürdigkeit zu gewährleisten. Bei strittigen Themen oder Konflikten ist es zudem ratsam, persönlichere und informationsreichere Kommunikationsmedien wie direkte Gespräche oder Workshops zu wählen.